Vera Krebs, Gärtnermeisterin
Neumagen-Dhron, Mosel Flusskilometer152

Was bedeutet die Mosel für Sie?
Heimat, Gastfreundlichkeit, Offenheit.

Wie kommt es, dass Sie hier sind?
Ich wurde 1979 hier geboren.

Wie kamen Sie zu Ihrem Beruf?
Auch hier wurde ich in der 4. Generation hineingeboren. Die Gärtnerei wurde 1904 von meinem Uropa gegründet, als Samenhandlung.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Die Erde, den Geruch, die Pflanzen, die Technik, die Kunden

Was bedeutet Glück für Sie?
Gesundheit & Frieden

Wohin führte Ihre weiteste Reise?
Nach San Francisco

Was essen Sie besonders gerne?
Salat und Gemüse aus eigenem Anbau, ein gutes Stück Fleisch, Hausmannskost.

Was tragen Sie besonders gerne?
Jeans & Poloshirt

Was hören Sie besonders gerne?
Mein Musikgeschmack ist sehr abwechslungsreich durch alle Zeiten. Es muss melodisch und zum Mitsingen sein.

Was missfällt Ihnen an Ihrem Beruf?
Die Arbeit, die man von Seiten der Behörden auferlegt bekommt, die so umfangreich ist, dass ich zu 70% deren Arbeit verrichte und zu 30 % meinen Beruf. Damit tue ich zu wenig das, was ich am besten kann. Was wäre der Staat wirtschaftlich, wenn viele Menschen wieder das tun könnten, was sie am besten können.

Was bereitet Ihnen Sorgen?
– Der Russland-Ukraine-Konflikt
– Unsere Zukunft, in der zu wenige Menschen bereit sind, sich wortwörtlich noch die Hände dreckig zu machen (was ja auch sehr undankbar ist) aber es geht nun mal nicht ohne.
– Der Versuch, eine uniforme Gesellschaft aus uns zu machen.

Was bereitet Ihnen Freude?
– Der Geruch von frischem Heu
– Abends richtig dreckig zu sein
– Die Tatsache, dass die „alte“ Gärtnerei nicht nur dem Kauf von Pflanzen dient, sondern auch als Anlaufstelle von Familie, Freunden, alten Schulkameraden und Kunden, die allesamt ab und an einfach mal nur en Gespräch suchen – welcher Art auch immer. Hier ist von Fröhlichkeit, Trauer, Problemen über Anekdoten bis hin zu sehr ausgefallenen Themen mit völlig Fremden, die hinterher fast schon als Freunde wieder gehen alles dabei und füttert meinen Geist täglich nicht nur mit neuen Eindrücken, sondern lässt ihn auch ständig wachsen.
– Unbezahlbar – zu sehen, wie das eigene Kind stetig größer wird und zu jemandem heranreift, der einfach die bessere Variante von einem selbst ist.
– Ein gutes Fußballspiel live und in Farbe
– Ein schöner Abend bei Gitarre, Wein und Gesang
– Eine stetig besser aufeinander angestimmte Partnerschaft, die miteinander wächst.
– Dass ich meine Mama noch haben darf, obwohl mir mein Papa sehr fehlt
– Unser wundervoller Hund

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