Piet Zender, Buchhändler
Trier, Mosel Flusskilometer 193

Was bedeutet die Mosel für Sie?
Mosel ist Heimat – ein Blick auf das kraftvolle Grün der austreibenden Reben, das Glitzern des Flusses in seinen endlosen Schleifen und Kurven, die oft kantige und dennoch manchmal melodiöse Sprache ihrer Bewohner.

Wie kommt es, dass Sie hier sind?
Ich bin hier geboren, habe hier studiert und hier geheiratet, habe immer hier gelebt und bin nie lange weg gewesen – bereuen tu ich es schon lange nicht mehr.

Wie kamen Sie zu Ihrem Beruf?
Neben dem Studium der Germanistik habe ich in einer Trierer Buchhandlung gejobbt, aber das Studium war auch mal irgendwann zu Ende. Ich arbeitete dann angestellt dort, ging nach Luxemburg zu einem Verlag, und als die Buchhandlung vor der Schließung stand, übernahm ich sie mit zwei alten Kollegen.
Ich bin also eigentlich gar kein Buchhändler, sondern Germanist und Politologe. Eher ein Buchhandelsbesitzer, aber das ist irgendwie auch ein schöner Beruf.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Daß er mir meinen Lebensunterhalt sichert und dabei immer Freude gemacht hat – bei allen seltenen Höhen und zahllosen Tiefen der letzten Jahre. Und den Geruch von tausenden von Büchern, wenn man morgens die Buchhandlung betritt …

Was bedeutet Glück für Sie?
Meine Frau, meine Familie, meine Freunde – und die Zeit und die Gesundheit, um mit allen all die offenen Wünsche und Träume noch erfüllen zu können.

Wohin führte Ihre weiteste Reise?
Zu Fuß war ich mal von Trier nach Klausen wegen einer Fußballwette, immerhin 35 Kilometer, aber geographisch dürfte es Lanzarote gewesen sein.

 Was essen Sie besonders gerne?
Mein Lieblingsgericht ist: Kartoffelpüree mit Spiegelei, seit frühester Kindheit. Ansonsten gerne Pasta, bin aber auch ein großer Freund der einfachen und herzhaften deutschen Küche.

 Was tragen Sie besonders gerne?
Jeans, T-Shirt, und irgendwelche Schuhe, die passen – nicht zwingend zur Kleidung. Bequem ist eher das Stichwort. Bei Mode und Stil (und Frisuren) wäre ich kein guter Quizzjoker, das steht fest.

Was hören Sie besonders gerne?
Mittlerweile alles, was mich sentimental macht: alte Folk- und Rockscheiben aus meiner Sturm- und Drangzeit, Liedermacher, Krautrock, Soul und Funk, gelegentlich mal eine Prise Klassik. Bei Jazz reagiere ich eher allergisch …

 

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